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VW Fox![]() Alles dran: Sein Name ist Programm. Fox. Listig konzipiert, ist er weniger als vier Meter lang aber mehr als eineinhalb Meter hoch. Weil Parkraum vertikal nie knapp ist. Vor zwanzig Jahren gab es den ersten VW-Fox. Auch der war ein Einstiegsmodell, der günstigste Volkswagen seiner Zeit. Ebenfalls clever. Polo stand drauf. Die Dinge haben sich entwickelt. Volkswagen zeigt heute ein sehr viel größeres Spektrum. Das beginnt nun mit dem Fox. Sparweltmeister bleibt der Lupo 3L TDI und kompaktester Sportwagen der Lupo GTI. Als einer der hochwertigsten und komfortabelsten Kompakten markiert der aktuelle Polo eine Welt für sich. Fox, Lupo, Polo für eine buntere Mobilität. Keine Kompromisse: Günstiger als der Fox ist kein anderer Volkswagen. Der aber ist kein Spar- sondern eher ein Spaßmobil. Mit allem drum und dran, was ein richtiges Auto ausmacht. Gemeint sind nicht die vier Räder sondern vier vollwertige Sitzplätze, ein höchst souveränes Fahrwerk, das serienmäßige ABS (auf Wunsch ESP), eine optional multivariable und verschiebbare Rückbank, eine verzinkte und lasergeschweißte Karosserie, Top-Qualität und jene perfekte Funktionalität, die Volkswagen seit dem ersten von Ferdinand Porsche erfundenen VW auszeichnet. Der Fox Design und Dimensionen
Design Eigenständig, frisch und kraftvoll präsentiert sich das Design des Fox. Eindeutig ein Volkswagen, eindeutig Fox. Mit klaren Zügen und ausgewogenen Proportionen. Design Frontpartie: Vorne zeigt der Fox eine Interpretation des neuen VW-Kühlergrills mit starker V-Betonung. Der Kühlergrill selbst ist immer schwarz, dominant verchromt mittig das VWEmblem. Serienmäßig in Wagenfarbe lackiert: der obere Bereich des Stoßfängers. Das V-Thema der Frontpartie wird bis zu den A-Säulen fortgesetzt und bestimmt somit auch das Design der Motorhaube.
Design Heckpartie: Hinten zeigt das Design des Fox ebenfalls Charakter. Die Heckklappe ist sehr steil angeordnet; das Heckfenster und der lackierte Bereich darunter weisen von den Proportionen her praktisch das gleiche Flächenverhältnis auf. Die Rückleuchten links und rechts neben der Heckklappe zeigen eine technisch-brillante Optik und mittig – als Rückfahrscheinwerfer ausgelegt – ein für Volkswagen typisches rundes Chrom-Element. Dimensionen Karosserie-Dimensionen: Der stets zweitürige Fox ist 3,83 Meter lang, 1,66 Meter breit (ohne Rückspiegel) und 1,54 Meter hoch. Der Radstand misst 2,47 Meter. Generell zählt das neue Einstiegsmodell damit nicht unbedingt zu den Kleinsten auf dem Markt. Soll er auch nicht. Ziel war es vielmehr, ein vollwertiges Automobil mit einem möglichst niedrigen Einstiegspreis zu konzipieren. Eine Definition, die uneingeschränkt für die Karosserie des Fox gilt. Denn der Fox ist keineswegs ein Kleinst-, sondern ein Einstiegsmodell. Und dieser theoretische Unterschied ist in jedem Winkel des Volkswagen spürbar.
Karosserie-Qualität: Volkswagen bietet in jeder Klasse ein Höchstmaß an Karosseriesicherheit und Karosseriekomfort an. Ein maßgebliches Kriterium ist hier die Steifigkeit der Karosserie. Die statische Torsionssteifigkeit des Fox beträgt 17.941 Nm/° und markiert damit im Segment einen sehr guten Wert. Gleiches gilt für die dynamische Torsionssteifigkeit von 39,2 Hz. Mit dafür verantwortlich ist der Einsatz modernster Fertigungsverfahren wie das Laserschweißen; insgesamt 4,36 Meter Nähte werden in dieser Fügetechnik gearbeitet. Darüber hinaus gewinnt die Karosserie dank hoch- und höchstfester Stahlsorten an struktureller Stärke. Bereits auf kurzen Fahrtstrecken wird das Qualitätsniveau des neuen Fox erlebbar, denn unliebsame Karosseriegeräusche oder -bewegungen bleiben aus. Zugleich ermöglicht die fortschrittliche Rohbaustruktur im Innenraum einen sehr guten Akustikkomfort. So konnten die in die Karosserie eingeleiteten Geräusche aus den Bereichen Fahrwerk, Motor und Getriebe besonders niedrig gehalten werden. Die sehr gute Karosseriesteifigkeit bildet die Grundlage sowohl für die sicheren Handling-Eigenschaften als auch für eine mustergültige Dauerhaltbarkeit.
Der Fox Innenraum Glasklare Funktionalität und erstaunlich viel Platz kennzeichnen den Innenraum des neuen Fox. Volkswagen entschied sich dafür, den neuen Kompakten konsequent als Viersitzer auszulegen, um den Fond mit zwei vernünftigen Sitzplätzen und ausreichend Raum für zwei Erwachsene ausstatten zu können. Optional ist die komplette Rücksitzbank zudem um bis zu 15 Zentimeter in der Länge verschiebbar und die Lehne mittig teilbar. Je nach Konfiguration ergibt sich so ein Kofferraumvolumen von 260 bis 1.016 Litern. Den Fox als Raumriesen zu bezeichnen, ginge vielleicht etwas zu weit, doch das Raumgefühl und der faktisch zur Verfügung stehende Platz sind beachtlich. Und das soll so sein, denn Volkswagen stellt mit dem Fox keinen klassischen Kleinwagen auf die Räder, sondern ein preisweites Einstiegsmodell. Der Fox empfiehlt sich dabei einerseits als City-Spezialist, andererseits aber kapituliert er auch nicht vor der langen Reise zwischen zwei Städten oder in die Ferien. Damit der Fox sowohl auf der kurzen als auch langen Strecken Spaß macht, wurden ihm unter anderem folgende Talente mit auf den Weg gegeben: ein frisches Interieur-Design, eine gute Interieur-Qualität und eine durchdachte Funktionalität. Funktionalität Der Volkswagen zeigt eine Interieur-Konzeption, die von übersichtlichen, klaren Formen und hohem Bedienungskomfort geprägt ist. Beispiel Cockpit: Ähnlich wie beim New Beetle, ist der Tacho als kreisrundes Zentralinstrument ausgelegt. Im Gegensatz zum in Mexiko gefertigten New Beetle sind hier allerdings nicht alle Anzeigen integriert, sondern die wichtigsten Warnhinweise und in einem Digitaldisplay die Distanzanzeigen (Gesamt- und Tageskilometer) sowie die Uhrzeit. Links und rechts vom Tacho sind übersichtlich die Anzeigen für die Motordrehzahl und den Tankinhalt, außen davon weitere Kontroll-Leuchten platziert.
Im rechten Lenkstockhebel befindet sich neben der gesamten Scheibenwischerbedienung zusätzlich – außen als Drucktaste ausgeführt – der Schalter für die serienmäßig heizbare Heckscheibe. Nach 20 Minuten wird die Heizung automatisch abgeschaltet. Mittelkonsole: Alle anderen Bedienungselemente sind für VWFahrer gute Bekannte. VW-Novizen werden sich im Fox ebenfalls auf Anhieb zurecht finden. Beispiel Mittelkonsole: Zentral in der obersten Linie angeordnet und damit für Fahrer und Beifahrer gleich gut erreichbar, befindet sich der Warnblinkschalter. Links daneben folgen die Tasten für die Nebelrückleuchte und die optionalen Nebelscheinwerfer, nochmals links daneben der Deaktivierungsschalter des optionalen ESP. In der nächsten Ebene folgen gut einseh- und bedienbar die Audioanlage (Doppel-DIN-Schacht), darunter dann die Regler der Heiz- und Lüftungssteuerung plus Umluftschaltung. Als Sonderausstattung steht hier zudem eine halbautomatisch und besonders sparsam arbeitende Klimaanlage (Climatic) zur Verfügung. Ebenfalls ähnlich wie beim New Beetle, finden Fahrer und Beifahrer unmittelbar vor der leichtgängigen und exakten Schaltung zwei Getränkehalter; einer von ihnen kann optional mit einem Aschenbecher bestückt werden. VW-Systematik: Selbsterklärend und von der Funktion her genauso wie bei zahlreichen anderen VW-Modellen auch, werden die Lüftungsgitter, die Türöffner, die Spiegelverstellung (optional elektrisch), die Zentralverriegelung und die Fensterheber (auf Wunsch ebenfalls elektrisch) bedient. Raum-Parameter
Höher als üblich: Eine weitere Dimension trägt zu diesem Raumgefühl ebenfalls essentiell bei: die Innenraumhöhe. Immerhin misst der Fox außen – also vom Reifenprofil auf der Straße bis zum Lack auf dem Dach – 1.544 Millimeter. Das ist reichlich und erlaubt im Innenraum folgenden Trick: Die VW-Spezialisten positionierten den sogenannten "H-Punkt", der in etwa die Bewegungsachse der Beckengelenke des Fahrers beschreibt, deutlich höher. Im gleichen Maße führte dies zu einer erhöhten Sitzposition und damit zu einer besseren Rundumsicht. Folge: ein entspannteres Sitzen und souveränes Raumgefühl. Trotz dieser Sitzposition beträgt die Innenraumhöhe vorne maximal 995 Millimeter; hinten sind es ohne Haarspalterei 964 Millimeter. Von Enge keine Spur Gut verstaut: Durch die Sitzhöhe wächst so ganz nebenbei die Ablagenvielfalt, da unter dem Fahrersitz eine groß bemessene Schublade integriert werden konnte. Es ist nur eine von zahlreichen Ablagen, zu denen etwa ein großes Handschuhfach oder die 1,0- Liter-Flaschenhalter in den Türverkleidungen zählen. Zwei weitere Getränkehalter befinden sich, wie schon skizziert, vor dem Schalthebel. Auch im Fond gibt es zwischen den Sitzen zwei Getränkehalter. Knie und Kofferraum
Bedienungssache: Die Einstellung des optionalen ARS-Systems (Adjustable Rear Seats) erfolgt entweder vom Innen- oder Kofferraum aus. Soll der Fuß- oder Kofferraum durch das Verschieben der Rücksitzbank vergrößert bzw. verkleinert werden, erfolgt dies über einen einfach zu bedienenden Hebel unterhalb der Rücksitzbankmitte vom Fond aus. Das Umklappen der 50:50 teilbaren Rücksitzlehne und der einteiligen Sitzfläche wird indes via Hebel vom Kofferraum oder per Schlaufe vom Innenraum aus bewerkstelligt. In ihrer Position gesichert wird die komplett nach vorne geklappte Rücksitzbank über ein Gurtband. Koffer(t)raum: Dank dieser Einstellmöglichkeiten ergibt sich eine sehr große Kofferraumvariabilität. Das Ladevolumen reicht dabei von 260 bis 353 Litern während der Fahrt zu viert. Und bis zu 1.016 Litern für den kleinen Umzug beim Studienortwechsel oder den großen Transport von Gerätschaften aller Art. Die Länge des Gepäckraums variiert dabei zwischen 676 und 1.351 Millimetern. Prima Klima Heiz- und Lüftung: So viel Raum will gut geheizt oder gekühlt werden. Die Heiz- und Lüftung des neuen Fox zeichnet sich deshalb durch eine hohe Leistungsfähigkeit aus. So sorgen besonders große Querschnitte der Luftkanäle für einen optimalen Luftdurchsatz. Die zwei Fond-Passagiere profitieren von üppig dimensionierten Ausströmern im Fußraum. Dem kraftvollen Gebläse ist zudem ein Pollenfilter nachgeschaltet, der sowohl im Frischluft- als auch im Umluftbetrieb wirksam ist. Bedient wird die Heiz- und Lüftung über drei Drehschalter (Heizungstemperatur, Gebläse, Luftverteilung) und eine Taste für die Umluftschaltung.
Passive Sicherheit Frontairbags können optional um Seitenairbags ergänzt werden Airbag- und Rückhaltesysteme: Die hohe passive Sicherheit des neuen Fox wird erstens durch die aufwendig konzipierte und sehr steife Karosserie und zweitens über die Airbag- und Rückhaltesysteme im Innenraum aufgebaut. Serienmäßig besitzt der Volkswagen Fahrer- und Beifahrerairbag. Ihr Volumen beträgt 60 (links) und 100 (rechts) Liter. Auf Wunsch wird er mit in den Sitzlehnen integrierten Seitenairbags (14 Liter) ausgeliefert. Alle vier Sitzplätze sind mit Dreipunkt-Automatikgurten und Kopfstützen ausgestattet. Eine Warnleuchte macht den Fahrer gegebenenfalls darauf aufmerksam, dass er nicht angeschnallt ist. Zusätzlich ertönt in diesem Fall für sechs Sekunden ein akustisches Signal. Sollte der Fahrer beim Erreichen einer Geschwindigkeit von zehn km/h noch ohne Gurt unterwegs sein, wird er darauf erneut für neunzig Sekunden akustisch aufmerksam gemacht. Die Kontrollleuchte erlischt erst dann, wenn es Klick gemacht hat. Auf den vorderen Plätzen kommen zusätzlich Gurtstraffer und eine Gurthöhenverstellung zum Einsatz. Ausgelöst werden die Gurtstraffer bei einer entsprechenden Unfallschwere durch ein zentrales Steuergerät. Kindersicherheit: Ebenfalls serienmäßig sind im Fond auf beiden Sitzplätzen Aufnahmen für Isofix-Kindersitze integriert. Über gut sichtbare Markierungen sind die Halteösen schnell gefunden; die Kindersitze werden in diesem Fall fest mit dem Sitzrahmen der Fondbank verbunden und sind so optimal in das passive Schutzsystem des Fox eingebunden. Auch für den neuen Fox eignet sich das Kindersitzprogramm von Volkswagen. Beispiel: der Bobsy G1 Isofix Duo plus für ganz kleine Passagiere im Alter zwischen acht Monaten und vier Jahren, beziehungsweise mit einem Körpergewicht von neun bis 18 Kilogramm. Er wird einfach in die Isofix-Halterungen eingesetzt, fertig. Werden die Isofix-Rastbügel des Sitzes eingeschoben, kann er problemlos auch in Fahrzeugen ohne Isofix-System verwendet werden. Nachwachsende Rohstoffe: Ein Teil des Fox wächst auf dem Feld
Curauá-Fasern zeichnen sich durch interessante Produktvorteile aus. Sie sind vollständig recyclebar, nehmen kaum Feuchtigkeit auf, sind geruchsfrei, lassen sich mit geringem Energieaufwand verarbeiten und fühlen sich bei Berührung angenehm an. Volkswagen bezieht rund 100 Tonnen pro Monat von diesem Material. Es wird auf etwa 1.500 Hektar Agrarfläche angebaut. Im Rahmen dieses Projektes entstehen bis 2006 zirka 10.000 Arbeitsplätze sowie zahlreiche soziale Einrichtungen von Schulen bis hin zur Krankenversorgung. Der Fox Serienausstattung Der neue Fox debütiert in Europa als Zweitürer mit großer Heckklappe. Den scharf kalkulierten Volkswagen gibt es grundsätzlich in einer Ausstattungsversion: Fox. Die kann mit drei Motoren, zehn Lackierungen und drei Interieur-Dessins kombiniert werden. Neben wirkungsvollen aktiven und passiven Sicherheitsfeatures wie Antiblockiersystem und Frontairbags ist serienmäßig ein umfangreiches Komfortpaket an Bord. Hierzu zählen von innen einstellbare Außenspiegel, die Gepäckraumbeleuchtung, eine Heckscheiben- Wasch-Wisch-Anlage mit Intervallschaltung, Innenbeleuchtung mit Abschaltverzögerung, weiße und regelbare Instrumentenbeleuchtung, rotes Nachtdesign für Schalter, Drehzahlmesser, der sogenannte Komfortblinker (einmal Antippen = dreimal Blinken), Radiovorbereitung mit vier Lautsprechern, Antenne, elektrohydraulische Servolenkung (55 kW und TDI), Staub- und Pollenfilter, Warnsummer für nicht ausgeschaltetes Licht, grün getönte Wärmeschutzverglasung, Make-up-Spiegel in den Sonnenblenden, zahlreiche Ablagen inklusive einer Schublade unter dem in der Höhe einstellbaren Fahrersitz sowie Ablagenetze an den Lehnen der Vordersitze.
Der Fox Sonderausstattung
Funktionales: In der nächsten Stufe folgen die Funktionsausstattungen. Hierzu zählen unter anderem die halbautomatische Klimaanlage Climatic, ein Schiebe-/Ausstell-Glasdach oder – für die Grundmotorisierung – die geschwindigkeitsabhängig geregelte elektrohydraulische Servolenkung. Elementare Funktionsausstattungen sind, wie üblich, in Paketen zusammengefasst. Beispiel Vario-Paket: Es beinhaltet die komplette Rücksitzbank-Variabilität (symmetrisch einzeln teil-, umklapp-, wickel- und in der Länge verschiebbar sowie hinten ausstellbare Seitenscheiben / beides auch einzeln bestellbar). Beispiel Auf und Zu: Hier integriert sind die elektrischen Fensterheber und die Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung. Last but not least gehören zur Sonderausstattung Details wie das Radiosystem RCD 200 mit integriertem CD-Player und verschiedene Leichtmetallräder (bis 15 Zoll plus 195er Reifen). Die Sonderausstattung des neuen Fox im Überblick (Auszug):
Der Fox Motoren und Getriebe
Fox 1.2 mit 40 kW / 55 PS Agiler Dreizylinder-Benziner: Als Grundmotorisierung des neuen Fox dient der erstmals im Polo eingesetzte Dreizylinder-Zweiventiler mit Multipoint-Einspritzung und 1.198 cm3 Hubraum. Er schöpft aus 1,2 Litern Hubraum 40 kW / 55 PS – ausreichend Leistung für eine Höchstgeschwindigkeit von 148 km/h. Die Topleistung erreicht er bei 4.750 U/min. Bereits 1.750 Umdrehungen früher liegt das maximale Drehmoment von 106 Newtonmetern. Den klassischen Sprint aus dem Stand auf 100 km/h legt der Fox 1.2 in 17,5 Sekunden zurück. Das Einstiegsmodell der Baureihe begnügt sich außerhalb geschlossener Ortschaften mit einem Durchschnittsverbrauch von 5,0 Litern Super bleifrei auf hundert Kilometer. Im kombinierten Betrieb sind es durchschnittlich 6,0 Liter. Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich der besonders kompakt bauende und drehfreudige Reihenmotor mit seinem Aluminium-Kopf und -Block als Hightech-Aggregat: Dank einer Ausgleichswelle, die von einem Zahnradpaar auf der Stirnseite des Motors gesteuert wird, weist er die Laufruhe eines Vierzylinders auf. Der Antrieb von Nockenwelle und Ölpumpe erfolgt über eine Hülsenkette. Für die Spannung der Kette sorgt im Falle des Nockenwellenantriebes ein hydraulisches Spannelement. Bei der Ölpumpe übernimmt diese Aufgabe ein federbelastetes Spannelement. Die Ventilbetätigung durch die Nockenwelle erfolgt über Rollenschlepphebel. Ein weiteres technisches Highlight dieses Motors: die komplexe Querstromkühlung im Zylinderkopf, die von der Einlass- zur Auslassseite verläuft und in Brennraumnähe eine besonders hohe Strömungsgeschwindigkeit erreicht. Dies ermöglicht eine minimale Aufheizung der Ansaugluft und ein gleichmäßigeres Temperaturniveau innerhalb der drei Zylinder. Vorteil: Kühlere Brennraumwände reduzieren die Klopfneigung. Ein in direkter Motornähe installiertes Krümmer-Hauptkatalysator- Modul leistet dank der besonders kurzen Abgasstrecke und der dadurch ermöglichten schnellen und effizienten Abgaskonvertierung einen erheblichen Beitrag zum sicheren und dauerhaften Unterschreiten der strengen EU-4-Grenzwerte. Fox 1.4 mit 55 kW / 75 PS Komfortabler Vierzylinder-Benziner: Als stärkster Benziner kommt ein 1,4-Liter-Vierzylinder im Fox zum Einsatz. Der 1.390 cm3 große Motor entwickelt 55 kW / 75 PS bei 5.000 U/min und ermöglicht agile Fahrleistungen trotz niedrigen Verbrauchs. Sein maximales Drehmoment von 124 Newtonmetern gibt er ab 2.750 U/min ab. Im Gesamtdurchschnitt fließen nur 6,7 Liter Super bleifrei auf hundert Kilometern durch die Einspritzanlage. Dank der gezielt perfektionierten Geometrie seiner Einlasskanäle und Brennräume glänzt dieser Motor zudem durch besonders niedrige Teillastverbrauchswerte. Der Fox 1.4 erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 167 km/h und beschleunigt in 13,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Ventilbetätigung erfolgt wie beim Dreizylinder über Rollenschlepphebel. Statt via Kette, wird die Nockenwelle des Vierzylinders allerdings über einen Zahnriemen angetrieben. Verdichtet ist der Motor mit 10,5:1. Gegenüber den in anderen Modellen eingesetzten Versionen dieses Motors wurde er im Hinblick auf den Benzinverbrauch und eine gute Drehmomentcharakteristik weiter optimiert. Fox 1.4 TDI PD mit 51 kW / 70 PS Sparsamer Dreizylinder-Turbodiesel: Der 1,4-Liter-TDI-Motor gehört zu den modernsten Turbodieselmotoren seiner Klasse. Wie etwa der V10 TDI im Phaeton oder Touareg, verfügt der extrem agile und sparsame Dreizylinder über die innovative Pumpe-Düse-Einspritztechnologie. Und das bedeutet: Kraft in jeder Lebenslage. Der besonders kompakt bauende TDI wurde technisch für den Einsatz im Fox umfangreich modifiziert: Dank optimierter Brennraum- Geometrien, neuer Ventilkonturen und fortentwickelter Einspritzdüsen erfüllt der kraftvolle Selbstzünder selbstverständlich die strenge Euro-4-Abgasnorm. Zugleich kommen ein EGR-Kühler für die Abgasrückführung und ein moderner Turbolader in Modulbauweise zum Einsatz. Ein besonders schnell ansprechender Oxidationskatalysator mit Dünnwandtechnik hilft zusätzlich bei der Reduzierung der Emissionswerte. Dass moderne Diesel nicht nur sparsam und umweltfreundlich sind, sondern gleichwohl temperamentvoll ans Werk gehen, stellt der 51 kW / 70 PS starke TDI im 1.085 Kilogramm leichten Fox anschaulich unter Beweis. Mit einem maximalen Drehmoment von 155 Newtonmetern, das zwischen 1.600 und 2.800 Umdrehungen konstant zur Verfügung steht, ermöglicht er durchaus dynamische Fahrleistungen: Der kompakte Fronttriebler beschleunigt in 14,7 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 161 km/h. Trotz dieser guten Fahrleistungen begnügt er sich im Durchschnitt mit nur 4,9 Litern Diesel auf hundert Kilometern. Modernes Fünfgang-Handschaltgetriebe Alle drei Motorisierungen des neuen Fox setzen auf das Fünfgang- Handschaltgetriebe MQ200 von Volkswagen. M steht dabei für manuelle Betätigung, Q weist auf die Verwendung bei quer eingebauten Antriebseinheiten hin. 200 bezeichnet das maximal übertragbare Motordrehmoment von 200 Newtonmetern. Fahrwerk Spaß und Sicherheit standen als Aspekte während der Fox-Fahrwerksentwicklung im Vordergrund. Und das ist auf jedem Meter hinter dem Vierspeichen-Lenkrad des neuen Volkswagen erfahrbar. Einerseits macht der Fox dabei eben schlichtweg Spaß, weil er weder zu stark unter- noch übersteuert, weil er bei Bedarf höchst agil um die Ecken pfeift, weil er einfach die Agilität eines kompakten Autos mit großen Fahrwerksreserven zeigt. Und das ist der zweite positive Aspekt dieses Fahrwerks: Da es sich unter normalen Bedingungen nicht aus der Ruhe bringen lässt – ein Garant für eine in diesem Segment wegweisende aktive Sicherheit. Die technische Basis dafür bilden eine McPherson-Vorderachse und eine Verbundlenker-Hinterachse. Die in Verbindung mit den zwei 1,4-Liter-Motoren serienmäßige elektrohydraulische Servolenkung perfektioniert die Fahrdynamik und -sicherheit dabei ebenso wie das optional angebotene ESP. Vorderachse: Die McPherson-Vorderachse mit ihren unten liegenden Dreiecksquerlenkern zeigt exemplarisch das enorme technische Potential des neuen Fox auf. Den Kompakten kennzeichnet dabei ein besonders leichter Hilfsrahmen. Dieser besteht nicht mehr nur aus einem Teil, sondern aus einer zweischaligen lasergeschweißten Stahlblech-Quertraverse und zwei Aluminium-Leichtbaukonsolen. Vorteile dieses Baukastensystems: Der Achskörper kann besonders exakt auf die unterschiedlichen Motoren und Abgasführungen abgestimmt werden. Zudem verringert das Hilfsrahmenkonzept die Abrollgeräusche und optimiert das Fahrverhalten sowie die Crasheigenschaften. Parallel zeigt auch die breite Spur (1.428 mm vorne und 1.424 mm hinten) ihre sportliche Wirkung: Sie wirkt sich spürbar positiv auf das Handling des neuen Modells aus. Elektrohydraulische Servolenkung: Neben den aufwendig konstruierten Vorderrad-Aufhängungen kommen Fahrer des Fox 1.4 und 1.4 TDI serienmäßig (und im Falle des Fox 1.2 optional) in den Genuss der hochmodernen adaptiven elektrohydraulischen Servolenkung. In Abhängigkeit von der jeweiligen Fahrzeuggeschwindigkeit sowie dem Fahrzeuggewicht wird bei diesem System die Lenkunterstützung über eine elektrische Pumpe geregelt, die die Servohydraulik je nach Lenksituation stärker oder schwächer mit Druck versorgt. Vorteil: Die bedarfsoptimierte Steuerung der Servopumpe minimiert den Energiebedarf. Während bei konventionellen Lenkhilfen der Servodruck permanent vorgehalten werden muss, kommt die elektrohydraulische Servolenkung zum Beispiel bei Geradeausfahrt mit einem sehr geringen Stromverbrauch aus. Hinterachse: Die moderne Verbundlenker-Hinterachse des Fox ist eine Entwicklung, die erstmals im aktuellen Polo Premiere feierte. Deren Besonderheit: Der Querträger, der die beiden Hinterräder verbindet, wurde zu einem V-Profil mit spezieller Geometrie geformt. Dank variierender, präzise definierter Wandstärken besitzt es exakt jene Verdreh-Eigenschaften, die für ein neutrales Fahrverhalten verantwortlich zeichnen. Ein zusätzlicher Stabilisator ist nicht notwendig – auch dies trägt zur Gewichtsminimierung dieses Hinterachskonzepts bei. Großvolumige Gummimetall-Lager verbinden die Radaufhängungen mit dem Chassis. Durch die Schrägstellung erzeugen die Lager bei Seitenkraft eine Spurkorrektur, die vor allem im Bereich höherer Geschwindigkeiten zu einem Gewinn an Fahrstabilität beiträgt. Die Auslegung der Lager sorgt für einen guten Abrollkomfort. Darüber hinaus verbessert die getrennte Anordnung von Federn und Dämpfern die Komforteigenschaften und gewährleistet parallel dazu eine optimale Durchladebreite im Kofferraum. Wirtschaftlichkeit Wieviel ein Automobil tatsächlich kostet, lässt sich – auch wenn der Listenpreis im Falle des neuen Fox besonders niedrig ausfällt – keinesfalls allein am Anschaffungspreis festmachen. Ausgaben für Treibstoff, Reparaturen und Wartung sowie Steuern und Versicherungen fließen in den Unterhalt ein. Beim Wiederverkauf ist es der Werterhalt, der sich in blanker Münze auszahlen kann. Niedrige Kaskoklassen: Mit seinem niedrigen Einstiegspreis erweist sich der Fox bereits von Beginn an als besonders preiswert. Durch zahlreiche aufwendige Maßnahmen stellte Volkswagen darüber hinaus sicher, dass der Kompakte in seiner Klasse mit wirtschaftlichsten Betriebskosten aufwarten kann. Seine konstruktiv optimierte Reparaturfreundlichkeit führt unter anderem zu den überaus günstigen Einstufungen in die Kaskoklassen VK 12 und TK 16. Darüber hinaus aber ist es die hohe Fertigungs- und Verarbeitungsqualität, die aus dem neuen Fox langfristig ein besonders preisgünstiges Fahrzeug macht. Zugunsten einer nochmals verbesserten Qualität, aber auch um die Arbeitsbedingungen ergonomischer zu gestalten, werden in der Endmontage drei vormontierte Module zu einem Fahrzeug zusammengesetzt:
Zahlreiche Prüfverfahren stellen die einwandfreie Funktion aller Fahrzeuge sicher. In einer speziellen Kammer wird jeder einzelne Fox sechs Minuten lang starken Wasserstrahlen ausgesetzt, um die 100-prozentige Dichtigkeit zu kontrollieren. Akustiktests decken Interferenzen und Resonanzgeräusche aus dem Antriebsstrang auf. Im sogenannten E-Check werden von den Warnleuchten bis hin zum Motormanagement die elektronischen Funktionen überprüft. Testfahrt: Zu guter Letzt muss jeder fertige Fox auf einer Teststrecke seine Makellosigkeit unter Beweis stellen. Dazu gehört eine Kreisbahn zur Überprüfung des Fahrwerks und der Lenkung sowie ein Handling-Parcours mit 15 verschiedenen Straßenbeschaffenheiten, um Geräuschentwicklungen aufzudecken. Danach geht es auf eine 1,3 Kilometer lange Hochgeschwindigkeitsstrecke, wobei bis zu 120 km/h die einwandfreie Funktion von Motor und Getriebe sowie Windgeräusche, Radwuchten und Fahrstabilität kontrolliert werden.
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